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Die Red Valleys sind ein kleines - aber feines - Männerchorensemble

Pop und Poesie Konzert Red Valleys Red Valleys in Kirchberg Red Valleys Gruppenbild Red Valleys

Anspruchsvolle Harmonien brillant bewältigt

Männern wird vieles nachgesagt, was sie können oder nicht können. Zwei Dinge muss man den zehn Männern des Chors „Red Valleys“ unter ihrem Dirigenten Joachim Bass auf jeden Fall zugestehen: Singen, das können sie. Das bewiesen sie bei ihrem famosen Konzert in der Oberroter Kultur- und Festhalle.

Durch den Abend, der unter dem Motto „Was Man(n) so kann“ stand, führte souverän Björn Krimmer. Dass der Chor sogar ganz unterschiedliche Liedergenres beherrscht, zeigte sich in der Programmfolge, die sechs verschiedene Liedblöcke umfasste. Die „Red Valleys“ begannen ihr Konzert, dem man gerne noch mehr Zuhörer gewünscht hätte, mit einem fulminanten rockigen Auftakt, nämlich mit „Rock Mi“ von Voxxclub. An die Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Martin Wannenwetsch schloss sich ein Liedblock an, der sich um Strand, Sonne und Party drehte.

Verschiedene Stile

Dann wechselten die Sänger zu einer Liedfolge im Stil der Comedian Harmonists: „Frauen sind anders“, „Mann im Mond“ und „Badewassersong“. Die anspruchsvollen Harmonien bewältigten sie brillant. Danach war Country Time angesagt. Die Lieder „Ring of Fire“, „Country ­Roads“ und „Take it easy, altes Haus“ rissen das Publikum geradezu mit. Nach der Pause mit Bewirtung ging es mit Pop-Balladen weiter. Das letzte Stück stammte aus der Feder von Phil Collins und gehört zum Musical „Tarzan“.

Ein außergewöhnliches Genre bildete den offiziellen Schlusspunkt. Drei Lieder aus dem Bereich „Traditional Barbershop“ zeigten, dass der Chor einen weiten Blickwinkel bei der Auswahl seiner Lieder hat. Die „Traditional Barbershop Music“ kommt aus den USA und einer Zeit, in der es noch keine Radios gab. Die Besucher von Barbierläden griffen Songs auf, die sie bei Konzerten gehört hatten, und sangen sie gemeinsam, um sich die Zeit zu vertreiben. Lang anhaltender App­laus entlockte den „Red Valleys“ am Ende noch drei Zugaben.

Begleitet wurden die Sänger bei ihrem Programm unaufdringlich von einer erstklassigen Band mit Stage-Piano (Hartmut Schreiber), Bass (Simon Schreiber), Gitarre (Julian Rieger) und Drums (Lukas Reske). Für die Bewirtung  der Besucher sorgten die Oberroter Landfrauen.

Andreas Balko | 30.03.2017

Was Man(n) so kann